Veranstaltungen


2019

MAI

Termin: 23. und 24. Mai 2019

Ort:  Universitätsbibliothek Heidelberg

 

Workshop: Werkverzeichnisse digital zukunftsfähig machen

arthistoricum.net veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg einen Workshop zu digitalen Werkverzeichnissen. Unter dem Titel „Werkverzeichnisse digital zukunftsfähig machen“ versammeln sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, um sich zwei Jahre nach dem Heidelberger Workshop „Werkverzeichnisse 2.0: print, digital, hybrid?“über den aktuellen Stand der Entwicklungen auszutauschen, sowie Probleme und deren Lösungsvorschläge zu diskutieren, um schließlich die Basis für einen Standard an Erfassungskategorien auszuformen.
Mit einführenden Impulsvorträgen werden am ersten Tag juristische Aspekte, Fragen der Nachhaltigkeit und der Erschließungstiefe von Werkverzeichnissen allgemein, sowie die Vorteile und Anforderungen digitaler Werkverzeichnisse zur Diskussion gestellt. Der zweite Tag nimmt ausgehend von Kurzpräsentationen zum Status quo digitaler Werkverzeichnisse die Standardbildung in den Blick. Unterschiedliche Handlungsfelder u.a. zur Datenmodellierung, CIDOC CRM und WissKI werden ergebnisorientiert thematisiert.  


MÄRZ

Termin: 24. – 27. März 2019

Ort:  Jan van Eyck Academie, Maastricht, Niederlande.

MACCH Conference 2019: “Bridging the Gap. Theory and Practice in the Conservation of Contemporary Art”

 

Vortrag von Anna Schäffler

Caring for Artistic Legacies – The Increasing Role of Artist Estates in Contemporary Art Preservation

 

Today's challenges in dealing with the legacy of contemporary artists require new structural models for conservation and preservation. Equally, they have engendered a tectonic shift in Western cultures of memory. The growing importance of artist estates in recent years is a case through which to observe and reevaluate this shift. My presentation will probe the historical and sociopolitical framework of this shift and it will provide an insight into my own experience of collaborating with an artist estate managed by a commercial gallery. I will argue that (1) artist estates have become important sites of knowledge for the preservation and contextualization of contemporary art; and that (2) this development is best understood as the decentralizing of memory, a process in which both private actors and civil society become significant stakeholders in the networks of care for contemporary art. Finally, I will critically reflect on the further implications and latent potential of this translocation of knowledge production.

 

 Anna Schäffler ist Kunsthistorikerin und Kuratorin und lebt in Berlin. Derzeit forscht sie im Rahmen eines Fellowships der Forscherkolleggruppe „BildEvidenz“ an der Freien Universität Berlin zu künstlerischen Vor- und Nachlässen. http://bildevidenz.de/fellows/anna-schaeffler/

Sie ist Mitglied im Bundesverband der Künstlernachlässe und dem „International Network for the Conservation of Contemporary Art“ (https://www.incca.org/).

 


JANUAR

Termin: 24.02.2019, 11 Uhr,

Ort: Akademie der Künste (AdK), Berlin, Hanseatenweg

 

(Partnerveranstaltung des Vereins Private Künstlernachlässe im Land Brandenburg e.V. mit der AdK)

 

Präsentation des Arbeitsstandes zum Werkverzeichnis der Skulpturen von Werner Stötzer (1931-2010) und Podiumsgespräch "Künstlernachlässe im Museum – Grenzen und Alternativen?" mit Bernd Heise, Leiter des Leonhardi-Museums, Dresden; Ulrike Kremeier, Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst/Vorstandsmitglied der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder); Dr. Alfred Weidinger, Direktor des Museums der bildenden Künste Leipzig;

Moderation: Dr. Thomas Strittmatter.

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2018

DEZEMBER

Künstlernachlässe in Bibliotheken und Archiven –  ein Fortbildungsangebot aus der Praxis für die Praxis 

 

Termin: 06. und 07. Dezember 2018

Ort: Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin

Veranstalter: Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken und verwandte Einrichtungen e.V.

Weitere Infos und Anmeldung: www.initiativefortbildung.de

Kostenbeitrag: EURO 150,- (early bird-Tarif, bei Anmeldung bis zum 02. November), danach: EURO 175,--

Anmeldeschluss: 27. November 2018 


NOVEMBER

Arbeitskreis Werkverzeichnisse

Gründung am 3. November 2018 um 10.30 Uhr 

Hamburger Kunsthalle

Gefördert von der Kaldewei Kulturstiftung

 

Anmeldung bis 10. Oktober 2018 unter arbeitskreis-werkverzeichnis@gmx.de

 

 Die Herausforderungen, die an die Erstellung eines Werkverzeichnisses geknüpft sind, haben zur Idee der Gründung eines informellen Arbeitskreises für AutorInnen von Werkverzeichnissen geführt. Ein solches Netzwerk kann gezielt Synergie-Effekte nutzen, den Austausch fördern und relevante Fragen diskutieren, gerade auch in Bereichen, die jenseits der eigenen Expertise liegen. Welche Relevanz hat das Werkverzeichnis heutzutage innerhalb der Kunstwissenschaften, und wo liegen die Schnittstellen zu den Provenienz- oder Restaurierungswissenschaften? Was kann ein Werkverzeichnis leisten und was nicht? Wie können die traditionellen Zielsetzungen sinnvoll erweitert und an veränderte Anforderungen und Möglichkeiten angepasst werden?

 

Diese und ähnliche Fragen sollen bei einem ersten Treffen in der Kunsthalle Hamburg in mehreren Kurzvorträgen aufgeworfen werden, gefolgt von der Diskussion zur praktischen Umsetzung der geplanten Arbeitskreisgründung. Weitere Details folgen im September 2018, die Anmeldung zur Gründungsveranstaltung kann ab sofort erfolgen: arbeitskreis-werkverzeichnis@gmx.de

 

Organisatorinnen der ersten Zusammenkunft:

Dr. Anja Tiedemann, Hamburg

Dr. Eva Wiederkehr-Sladeczek, Bern

Prof. Dr. Gesa Jeuthe, Hamburg

Prof. Dr. Aya Soika, Berlin


Archiving the Unarchivable – Das Unarchivierbare archivieren

22.–24.11.2018 | Inter­na­tionale Konferenz 

 

Im Hinblick auf das künftige documenta Institut und anlässlich aktueller Entwicklungen in der Restaurierungs- und Konser­vie­rungs­wis­senschaft veran­staltet das documenta archiv eine inter­na­tionale Konferenz.

 

Donnerstag, 22. November bis Samstag, 24. November 2018

Ort: documenta Halle, Kassel

 

Mehr Infos unter www.documenta-archiv.de

 


Kunstrechtstag 2018

Aspekte des Rechts im Kontext neuer Kunst

Mittwoch, 14.11.2018

 

Hofburg Wien, Heldenplatz

 

 

Registration deadline: Nov 13, 2018

Eintritt frei / Anmeldung erforderlich unter office@kunstrechtstag.at

 


OKTOBER

„Es bleibt die Kunst“

4.10.2018 – 19 – 22 Uhr 

vom BBK München und Oberbayern

 

Der BBK stellt die Publikation „Es bleibt die Kunst“ zur Ausstellung und Symposium „Halbwertzeiten – Langwertzeiten“

zum Thema künstlerische Nachlässe vor. Im Anschluss diskutieren Kunstschaffende, Fachleute und politische

Vertreter*innen darüber, wie eine zu gründende Stiftung „Kunsterbe Bayern“ konkret gestaltet werden kann und soll.

 

Teilnehmende:

Andrea Fritsch, Tochter und Nachlassverwalterin Stephan Fritzsch

Dr. Andreas Strobl, Graphische Sammlung München

Christian Schnurer, Nachfolger von Klaus von Gaffron im Landesverband

Verena Walterspiel, Magda Bittner-Simmet Stiftung

Silvia Köhler Bundesverband Künstlernachlässe

Vertreter*in des Kulturreferats der Stadt München

 

BBK München

Galerie Künstler, Maximilianstr, 42

 


regional – global: Kunst im Spannungsfeld
26. Oktober 2018, 13–19 Uhr, Akademie der Künste, Berlin

Das diesjährige Symposion des BBK-Bundesverbands widmet sich der Kunst im Spannungsfeld von Regionalität und Globalität – unter besonderer Beachtung der Auswirkungen der Digitalisierung. Es fragt unter anderem danach, welchen Kontext Kunst benötigt, welche Kunst in der heutigen globalisierten und technisierten Welt Beachtung findet und wer beziehungsweise was über die Sichtbarkeit entscheidet.

Unter dem Titel „Vernetzt. Wie die Digitalisierung die Welt (und uns) verändert.“ bietet Prof. Dr. Bernhard Pörksen den Einstieg, um anschließend gemeinsam mit dem Publikum zu untersuchen, was die Vernetzung und Digitalisierung für den Kunstbereich bedeutet. Namhafte Museumsleiter*innen widmen sich unter dem Titel „Mut zur Regionalität?“ dem Spannungsfeld zwischen der Kunst mit regionalem Bezug und international etablierter Kunst. Nach einem Impuls der Kunsthistorikerin Ruth Noack diskutieren Künstler*innen über die praktische Bedeutung von Vernetzung und Digitalisierung für ihre Arbeit.

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt der Journalist Jürgen König von Deutschlandradio.


SEPTEMBER

Online Portal in Niedersachsen

Am 15. September stellt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur ein neues Online Portal für Künstlernachlässe vor. Die Freischaltung wird feierlich durch den Kulturministers Björn Thümler im Kunstverein Hannover bekanntgegeben. 

Weitere Infos an dieser Stelle. 


JULI

Symposium in Thüringen

 Das Symposium fand unter dem Titel "10 PROZENT – WAS BLEIBT? - Der Atelierbestand von heute ist der Künstlernachlass von morgen" am 6. Juli 2018 statt. 

Die Ausstellung läuft bis zum 19. August 2018 im ehemaligen Orangenhaus der Orangerie in Gotha.

 

Weitere Infos unter: www.wert-der-kreativitaet.de


JUNI

"Wir werden nachlassen" - Infoveranstaltung in Kiel.

 Herzliche Einladung zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Vor- und Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern in Schleswig-Holstein am Mittwoch, den 13. Juni 2018, 18:00 Uhr, im Brunswiker Pavillon, Kiel.

 

Zum Thema sprechen:

Anders Petersen, Vorsitzender BBK-SH

Prof. Dr. Gora Jain, Vorsitzende des BKN und des Forums für Künstlernachlässe Hamburg

Dr. Bernd Brandes-Druba, Geschäftsführer der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein

Frauke Rehder M.A., Geschäftsführerin – digiCULT-Verbund e.G

 

Eine Veranstaltung des BBK-SH in Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.

 

www.bbk-schleswig-holstein.de


MAI

Vom Umgang mit KünstlerInnen-Nachlässen.

Ein Erfahrungsbericht zu künstlerischen Nachlässen in der Ostschweiz am 31. Mai 2018,

Programm: 18.00–18.30 Uhr Führung, 18.30–19.45 Uhr Vorträge, anschließend Aperitif

Wo: NEXTEX, Frongartenstrasse 9, CH-9000 St. Gallen

 

Anmeldung: Die Teilnehmerzahl für die Führung und die Vorträge ist beschränkt, um Anmeldung bis am 20. Mai 2018 wird gebeten an rahel.beyerle@sik-isea.ch.

 

Weitere Infos: www.sik-isea.ch


APRIL

Gläserne Werkstatt zum Thema Künstlernachlässe

Am 24.4.2018 im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

 

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst lädt zwei Mal im Jahr mit der Friedrich-Ebert-Stiftung zu dem Veranstaltungsformat Gläserne Werkstatt ein.

Dabei wird, moderiert von Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange, vor bis zu 200 Gästen über ein Thema diskutiert. Am 24.4. zum Thema Künstlernachlässe. Silvia Köhler aus dem Vorstand des BKN wird neben Dr. Weidinger, Direktor des Museums für bildende Künste, auf dem Podium sitzen.

 

Weitere Infos hier.


MÄRZ

1. Mitgliederversammlung des BKN

Am 2. März  2018 fand die erste Mitgliederversammlung des Bundesverband Künstlernachlässe in Berlin statt. Im Vorfeld trafen sich bereits einige Arbeitsgruppen und erarbeiteten neue Ideen und Vorschläge in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern. 

 

Der Vorstand des BKN dankt allen ehrenamtlichen Mitgliedern für die angeregten Diskussionen und rege Teilnahme. 


Künstlernachlässe im Salzlandkreis. Sonderausstellung.

Die drei Museen im Salzlandkreis – Aschersleben, Bernburg und Schönebeck – wollen mit dieser gemeinsamen Wanderausstellung auf die Problematik der Künstlernachlässe aufmerksam machen. 

 

Es werden Werke von Katharina Heise, Hans Sylvester Helmbrecht, Eberhard Frank, Klaus Moritz, Walter Buhe, Bernhard Langer, Frieda Wimmer und Heinz Steffens präsentiert.

 

Eröffnung: Sonntag, 11.03.2018

 

Weitere Infos hier.

 

Salzlandmuseum Schönebeck

39218 Bad Salzelmen 

Pfännerstraße 41