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Veranstaltungen

Digitale Künstlerdatenbank Niedersachsen online

Am 15. September stellt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur ein neues Online Portal für Künstlernachlässe vor. Die Freischaltung wird feierlich durch den Kulturministers Björn Thümler im Kunstverein Hannover bekanntgegeben. 

Weitere Infos an dieser Stelle. 


Sichtbares Erbe = Geteiltes Erbe
 Private Künstlernachlässe im Land Brandenburg



03.07. – 26.09.2019, 
Landtag Brandenburg

 

Veranstalter: Verein "Private Künstlernachlässe im Land Brandenburg"

Ort: Alter Markt 1, 14467 Potsdam


 Mo–Fr 08:00 bis 18:00 Uhr, Sa/So geschlossen

 

Der Verein "Private Künstlernachlässe im Land Brandenburg" stellt seine
Arbeit und die Vision für das zukünftige Kernbestandsdepot in einer
Wanderausstellung vor, die durch das Land Brandenburg tourt. Zu ihrem
Auftakt am 2. Juli im Landtag fand die abwechslungsreich gestaltete
 Schau großen Anklang. Einem breiten Publikum, darunter auch 
Politiker/innen, werden die Aktivitäten des in der Vorlass- und
Nachlassarbeit versierten Mobilen-Nachlass-Service anschaulich gemacht.

Das erste Kapitel gewährt einen Blick hinter die Kulissen der sehr 
verschiedenen Bewahrungssituationen der bisher durch die Datenbank
zugänglichen privaten Künstlernachlässe. Einblick in den internen 
Bearbeiterbereich wird im zweiten Kapitel gegeben. Es lässt sich
 anschaulich nachvollziehen, wie das aus der Arbeitspraxis entwickelte
 webbasierte Erfassungsformular gehandhabt wird und mit welchem Aufwand 
dies verbunden ist. Mit der digitalen Erfassung muss auch die Sicherung
 originaler Kernbestände einhergehen. Das wird im dritten Kapitel
 deutlich. Ein öffentliches Kernbestandsdepot als gemeinschaftlich
 geförderte Einrichtung in Trägerschaft des Landes und der Landkreise gilt
 es zu verwirklichen, in Brandenburg wie in jedem Bundesland.


Workshop: Werkverzeichnisse digital zukunftsfähig machen

Termin: 23. und 24. Mai 2019

Ort:  Universitätsbibliothek Heidelberg

arthistoricum.net veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg einen Workshop zu digitalen Werkverzeichnissen. Unter dem Titel „Werkverzeichnisse digital zukunftsfähig machen“ versammeln sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, um sich zwei Jahre nach dem Heidelberger Workshop „Werkverzeichnisse 2.0: print, digital, hybrid?“über den aktuellen Stand der Entwicklungen auszutauschen, sowie Probleme und deren Lösungsvorschläge zu diskutieren, um schließlich die Basis für einen Standard an Erfassungskategorien auszuformen.
Mit einführenden Impulsvorträgen werden am ersten Tag juristische Aspekte, Fragen der Nachhaltigkeit und der Erschließungstiefe von Werkverzeichnissen allgemein, sowie die Vorteile und Anforderungen digitaler Werkverzeichnisse zur Diskussion gestellt. Der zweite Tag nimmt ausgehend von Kurzpräsentationen zum Status quo digitaler Werkverzeichnisse die Standardbildung in den Blick. Unterschiedliche Handlungsfelder u.a. zur Datenmodellierung, CIDOC CRM und WissKI werden ergebnisorientiert thematisiert.  


MITGLIEDERVERSAMMLUNGEN DES DEUTSCHEN KUNSTRATS UND KULTURRATS

17.03. + 25./26.09.2019, Berlin
Veranstalter: Deutscher Kunstrat und Deutscher Kulturrat
Ort: Haus der Kulturverbände, Berlin

Bei den Sitzungen des Deutschen Kunstrats wurde der BKN willkommen geheißen und stellte seine
Arbeit und Ziele vor. Die Bedeutung der Thematik war/ist den anwesenden Kulturvertretern*innen
bewusst, und sie stand bei beiden Sitzungen auf der Tagesordnung. Man wünscht sich eine
Handlungsempfehlung als erste Beratungshilfe für Anfragen von Nach- und Vorlasshaltern*innen.Außerdem soll ein Vorschlag erarbeitet werden, wie der Umgang mit Nachlässen unter
Berücksichtigung regionaler Besonderheiten vonstatten gehen könnte. Mit Unterstützung des
Kunstrats bzw. des Kulturrats könnte dies dann über geeignete Netzwerke verbreitet werden.
Der Deutsche Kulturrat ist der Spitzenverband der Bundeskulturverbände. Die Sektionen entsenden
jeweils sieben Mitglieder in die einmal jährlich stattfindende Mitgliederversammlung. Diese befasst
sich in erster Linie mit vereinsinternen Fragen wie dem Haushalt und der Satzung. Bei der
Mitgliederversammlung bestand die Möglichkeit, den BKN beim allgemeinen Austausch bekannter zu
machen.

(Red. Prof. Dr. Gora Jain und Dr. Friederike Hauffe)


Tagung des Arbeitskreis Werkverzeichnis – 2.+3. Tagung

30.03.2019, Münster + 15./16.11.2019, Wien

Veranstalter: Arbeitskreis Werkverzeichnis – 2.+3. Tagung
Ort: Landesmuseum Münster + Belvedere Wien

Die Vorträge im Arbeitskreis geben immer wieder anschauliche Einblicke in die Praxis der

Werkerfassung. Es wurde aus den Arbeitsgruppen berichtet und über Regelungen zur Mitgliedschaft im

Arbeitskreis diskutiert. Ein Diskussionspunkt war, ob nur nichtkommerziell arbeitende Mitglieder im AK

sein sollten. Eine solche Regelung wurde als unpraktikabel verworfen, da sie sowohl wissenschaftliche

Mitarbeiter*innen bei Auktionshäusern und Galerien wie auch freiberuflich für Museen, Stiftungen und

private Nachlässe arbeitende Kunsthistoriker*innen diskreditieren würde. Ein Zusammenwirken aller

Akteure im Kunstbetrieb ist in Zukunft sinnvoll und unausweichlich.

Auf der Tagung in Wien wurden die Arbeit an Werkverzeichnissen aus der Albertina und dem Belvedere

sowie das Katalog- und Archivsystem des Wildenstein-Plattner-Instituts vorgestellt. Es wurde deutlich,

dass staatliche Institutionen zu diesem Thema besser ausgestattet sind, beispielsweise mit einem

eigenen IT-Berater. Ein Vergleich mit der Arbeit der meist ehrenamtlich geführten Initiativen lässt sich

daher nur schwer herstellen.

(Red. Dr. Friederike Hauffe und Silvia Köhler M.A.)


Tagung: LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum

27.-28.06.2019, Duisburg

53. Rheinischer Archivtag

Veranstalter: LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum
Ort: Mercatorhalle, Duisburg

"Eine Königsdisziplin auf dem Prüfstand – Überlieferungsbildung heute" hieß das Motto des
diesjährigen Rheinischen Archivtags 2019 in Duisburg. Unter der Überschrift "Künstlernachlässe. Kein
abgabepflichtiges Archivgut" stellte das Rheinische Archiv für Künstlernachlässe (RAK) seine Arbeit
einem breiteren Fachpublikum vor. Dabei wurde auf die Gründung des BKN als Meilenstein im Diskurs
um den Erhalt von Werk-Künstlernachlässen hingewiesen, da sich der BKN für ein dezentrales
Netzwerk von Institutionen zur Bewahrung von Künstlernachlässen einsetzt und auf kulturpolitischer
Ebene meinungsbildend wirkt.


Podiumsdiskussion: Fotoarchive – Kulturgut oder Handelsware?

01.07.2019, Berlin
Veranstalterin: Staatsministerin für Kultur und Medien
Ort: Akademie der Künste am Pariser Platz

Fotografien seien das "bildhafte Gedächtnis der Gesellschaft" konstatierte Staatsministerin Prof.
Monika Grütters in ihrem Eröffnungsvortrag, und deren Erhalt daher eine Gemeinschaftsaufgabe. Sie
werde für eine "zentrale Einrichtung für die Bewertung der Fotografie eintreten". Das von Stefan
Koldehoff (DLF) moderierte und mit Prof. Ute Eskildsen, Dr. Inka Graeve Ingelmann, Prof. Dr. Thomas
W. Gaehtgens, Katrin Pietsch und Prof. Thomas Weski besetzte Podium widersprach dieser Ansicht,
insbesondere dem von der Kulturstaatsministerin beschworenen Szenario, dass der Kunstmarkt die
Archive ausverkaufe (Beispiel Wilde). Vielmehr erachte man das Zusammenspiel aller Akteure
einschließlich des Kunstmarktes als notwendig. Vorteile eines Zentrums sehe man jedoch in der
Bündelung von Forschungs- und Beratungskompetenzen (z.B. in Rechtsfragen), in der
kostengünstigeren Ausstattung mit immer aktuellem technischen Equipment und der Möglichkeit, die
Vernetzung von Institutionen untereinander zu koordinieren.

(Red. Dr. Friederike Hauffe)


Podiumsdiskussion: Artist Estates. Who Cares!?

13.09.2019, Berlin

Veranstalter: Art. Talking Business in der Stiftung Brandenburger Tor
Ort: Max Liebermann Haus

Aus Anlass der Berlin ArtWeek fand in der Reihe ART. TALKING BUSINESS der Stiftung Brandenburger
Tor im Max Liebermann Haus ein Podium in englischer Sprache zum Thema Künstlernachlässe statt.
Während Leiko Ikemura als Künstlerin und Dr. Loretta Würtenberger als Direktorin des Institute for
Artists‘ Estates aus der Warte des mittleren bis hochpreisigen Kunstmarktsegments sprachen, vertrat
der Bundesverband Künstlernachlässe die Seite der quantitativ relevanteren Künstlerschaft von regionaler Reichweite. Ein Anliegen des BKN war u.a. die Vielschichtigkeit des kulturellen Erbes nicht
nur auf internationaler Ebene, sondern der gewachsenen föderalen Struktur Deutschlands
entsprechend auch auf regionaler Ebene allgemein anzuerkennen.

(Red. Dr. Friederike Hauffe)

Die Diskussion ist als Video
eingestellt und kann unter folgenden Link besucht werden:


Berliner Herbsttreffen zur Museumsdokumentation

21.-23.10.2019, Berlin

Veranstalter: Deutscher Museumsbund / Fachgruppe Dokumentation
Ort: Zuse Institut Berlin

Die Fachgruppe "Museumsdokumentation" des Deutschen Museumsbundes lud zum Herbsttreffen
nach Berlin ein, bei dem das Thema Künstlernachlässe in verschiedenen thematischen Ansätzen
eingebracht wurde. Durch die Vorstellung der Arbeit des BKN und nachlassbewahrender Institutionen
wurde der dringende Handlungsbedarf und die Bedeutung des zu bewahrenden kulturellen Erbes
nochmals mehr verdeutlicht. Mit dem Aufzeigen bereits bewährter institutioneller Nachlass-Modelle
konnten die angeführten Lösungsansätzen die bisher diskutierten Perspektiven erweitern.
(Red. Prof. Dr. Gora Jain)


Kulturelles Erbe – Zugang gestalten! Internationale Konferenz

31.10.-01.11.2019, Frankfurt

Veranstalter: Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt und Wikipedia Deutschland
Ort: Deutsche Nationalbibliothek

Von verschiedenen Institutionen wurden digitale Auftritte vorgestellt, z.B. Archive ROMA, SWR, online
Katalog John Heartfield (Akademie der Künste), neue digitale Ansätze im Badischen Landesmuseum
Karlsruhe und vom Jüdischen Museum Frankfurt. Neben den einzelnen Projektvorstellungen fand
während der Tagung ein lebhafter Austausch unter den Akteuren und Teilnehmern statt.

(Red. Silvia Köhler M.A.)


Zum Umgang mit Künstlerinnen- und Künstlernachlässen

04.11.2019, Hamburg

Veranstalter: Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e.V.
Ort: Forum für Künstlernachlässe, Hamburg

Auf der gut besuchten Tagung diskutierten Vertreter*innen der norddeutschen Museen, Archive und
Ausstellungshäuser sowie aus dem ganzen Bundesland geladene Vortragende über den Umgang mit
künstlerischen Vor- und Nachlässen. Die regionalen Museen sind immer häufiger mit Anfragen
konfrontiert, denen sie aber nur in Einzelfällen nachgehen können. Sie sehen in der Arbeit der
nachlassbewahrenden Institutionen als 'neuer Sammlungs- und Forschungstypus' in der
kulturbewahrenden Museumslandschaft einen wichtigen kooperierenden Baustein zur Bewältigung
dieses Problems.
(Red. Prof. Dr. Gora Jain)

Presse

"Ist das Kunst, oder... zum Problem mit Nachlässen in Fotografie und Malerei"- Beitrag im Deutschlandradio

Im Zuge des Programms "Kultur heute" äußerte sich Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, auch zum Bundesverband! Nachhören können Sie es hier:


Asprototo: Bericht über den BKN

Download
Arsprototo_2019_1 (1).pdf
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"Wohin mit all' der Kunst?" Zur Praxis des Bundesverbandes Künstlernachlässe e.V. und der Kulturstiftung der Länder im Umgang mit Künstlervor- und -nachlässen

15.07.19, Berlin

Veranstalter: Kulturstiftung der Länder und Bundesverband Künstlernachlässe
Ort: Kulturstiftung der Länder

Von der Kulturstiftung der Länder wurde eine große Pressekonferenz in Berlin ausgerichtet, die das
Thema "Künstlernachlässe" in den Fokus stellte. Auf dem Podium waren Prof. Dr. Markus Hilgert
(Generalsekretär der Kulturstiftung), Dr. Britta Kaiser-Schuster (Dezernentin der Kulturstiftung), Karin
Nüssle (Nachlasseignerin), Prof. Dr. Gora Jain (Vorsitzende BKN).
Eine vollständige Aufzeichnung findet sich auf youtube: Umgang mit Künstlernachlässen –
Pressekonferenz am 15. Juli 2019.

In folgendem PDF sehen sie außerdem einen Überblick über die medialen Reaktionen bezüglich der Pressekonferenz:

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