Aktuelles und Veranstaltungen

Umfrage zur Bedarfsanalyse unter Nachlasshalter*innen und Nachlassbetreuer*innen im Freistaat Sachsen

Das Team des Pilotprojekts zur Künstlernachlasssicherung an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – Sächsische Landesstelle für Museumswesen hat (nach abgeschlossener Umfrage unter bildenden Künstler*innen) einen Fragebogen zur Bedarfsanalyse unter Nachlassbetreuer*innen, Nachlasshalter*innen und Erb*innen im Freistaat Sachsen entwickelt. Ziel ist es, in Institutionen wie Museen, Archiven oder Bibliotheken aber auch bei Privatpersonen die gegenwärtige Situation im Umgang mit künstlerischen Vor- und Nachlässen, die Beratungs- und Handlungsbedarfe und damit zusammenhängende Fragestellungen zu ermitteln.

 

Dafür bittet das Pilotprojekt-Team Vertreter*innen bzw. Mitarbeiter*innen von Institutionen sowie Personen, welche künstlerische Vor- und Nachlässe betreuen oder ihr Eigentum nennen, sehr herzlich um ihre Teilnahme! Die Beantwortung des Fragebogens nimmt etwa 30 Minuten in Anspruch. Wenn Sie dem Link https://www.quicksurveys.com/s/Jm6g8R7 folgen, gelangen Sie zur Online-Umfrage. Zum Ausfüllen wird empfohlen, einen aktuellen Browser zu benutzen. Pro Vor- bzw. Nachlass sollte ein Fragebogen ausgefüllt werden. Die Umfrage endet am 30. September 2020.

 

Ist eine Teilnahme an der Online-Umfrage nicht möglich, sendet das Projekt-Team auf Wunsch (bitte an kuenstlernachlaesse@skd.museum oder Telefon 0351-4914-3817) je nach Anzahl der betreuten künstlerischen Vor- bzw. Nachlässe ein oder mehrere gedruckte Exemplare per Post zu. Weiterhin besteht die Möglichkeit, den Fragebogen über die Website www.museumswesen.smwk.sachsen.de herunterzuladen.

 

  

 

Das Pilotprojekt-Team bedankt sich schon im Voraus sehr herzlich für die Teilnahme! Die Ergebnisse werden zusammen mit der Auswertung der Bedarfsanalyse unter den bildenden Künstler*innen auf einer öffentlichen Veranstaltung im November diesen Jahres vorgestellt. Die Einladung hierzu versenden wir via Newsletter oder auf Wunsch per Post oder per E-Mail zu.“

 

Download
Hier finden Sie den Fragebogen:
Fragebogen NachlasshalterInnen Pilotproj
Adobe Acrobat Dokument 857.6 KB

BKN-Mitgliederversammlung + Fachgruppen-Treffen am 27. März 2020

Freitag 27. März 2020, Berlin

Veranstalter: Bundesverband für Künstlernachlässe

  

Aufgrund der derzeitigen Bestimmungen zur Ausgangsbeschränkung kann bzw. konnte die Mitgliederversammlung leider nicht zum angesetzten Termin stattfinden.

Ausblick auf 2020

In Vorbereitung ist der Beitritt in den Deutschen Museumsbund, wodurch der BKN einer weiteren wichtigen bundesweiten Interessensvertretung angehören wird.
Die bereits erwähnte Handlungsempfehlung für den Deutschen Kunstrat ist in Arbeit. Begleitend dazu soll ein Fragebogen zur Museumsforschung einen Überblick über das Nachlassaufkommen in Museen und Archiven verschaffen. Die dringende Überarbeitung der Homepage wird in kleinen, aber kontinuierlichen Schritten weiterverfolgt. Dabei soll u.a. das Informationsangebot um einen Überblick über nachlassbewahrende Institutionen erweitert werden.



Treffen zwischen dem Institut für aktuelle Kunst, der HBK Saar, dem MNHA und Mediart am 1. Juli 2020. Pressebericht.

Am 1. Juli 2020 kamen die Mitarbeiter von vier saarländischen und luxemburgischen Institutionen (Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Hochschule für bildende Künste Saar, Musée national d’histoire et d’art Luxembourg (MNHA) und Mediart) im MNHA zusammen, um sich zum Thema der Künstlernachlässe auszutauschen. Als erste gemeinsame Aktion wird im Winter 2020/21 ein eintägiges Arbeitstreffen von Fachleuten aus der Großregion organisiert werden. Thema wird die institutionelle Hilfestellung beim privaten Umgang mit Künstlernachlässen sein. Ein abschließendes Rundtischgespräch soll über den Kreis der Experten hinaus auch ein breiteres Publikum ansprechen. Für die zweite Hälfte des Jahres 2021 ist ein internationales Symposion zur Archivierung und wissenschaftlichen Auswertung von Künstlernachlässen geplant.
Luxemburg, den 2. Juli 2020
Jamie Armstrong (MNHA)


Das neue Mitglied des BKN

Wir freuen uns Ihnen unser jüngstes Mitglied vorzustellen!

Anlaufstelle für Künstlernachlässe in Bayern

Der gemeinnützige Verein Bayerische Künstlernachlässe e.V. wurde im Jahr 2018 von einer Gruppe Kunst- und Kulturwissenschaftler*innen gegründet. Ziel ist, Nachlässe von Künstler*innen – seien es Kunstwerke, seien es Dokumente – vor Zerstörung oder Auflösung zu bewahren. Es gilt, die Materialien zu sichern und, in einem zweiten Schritt, lebendig zu halten. Die zentralen Tätigkeitsfelder des Vereins sind daher erstens die Beratung von Nachfahren, Verwandten und Nachlassverwaltern, zweitens die Hilfestellung für Initiativen zur Bewahrung und drittens das Erforschen und Vermitteln der Nachlässe.

Die Website des Vereins enthält unter anderem ein Verzeichnis, das Nachlässe von Künstler*innen mit Bezug zu Bayern erfasst und charakterisiert. Diese Dokumentation unbekannter und/oder nicht zugänglicher Materialien ist die Voraussetzung für Recherchen und Auswertungen und ermöglicht wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Auseinandersetzungen mit diesem Kulturerbe. Einblicke in die Vielfalt bayerischer Künstlernachlässe bieten außerdem wechselnde „digitale Ausstellungen“.

 

Kontakt:

Bayerische Künstlernachlässe e.V.
Bahnhofstraße 29
82402 Seeshaupt
Telefon: 08801 95063
E-Mail: info@kuenstlernachlaesse.bayern
www.kuenstlernachlaesse.bayern


Tagung „Nachlässe bildender Künstler*innen in Sachsen-Anhalt“

Aufgrund der derzeitigen Bestimmungen zur Ausgangsbeschränkung, wird die Veranstaltung leider nicht stattfinden.

Mittwoch/ Donnerstag 22. und 23. April 2020, Halle

Veranstalter: Historische Kommission für Sachsen-Anhalt

Die Veranstaltung widmet sich zentralen Fragen der Nachlassverwaltung und geht auf die Bedeutung künstlerischer Nachlässe für die kulturelle Identität und historische Forschung im Land ein. Am 22. April 2020 wird Prof. Markus Hilgert (Generalsekretär Kulturstiftung der Länder) mit einem Vortrag zur erinnerungspolitischen Dimension von Kunst und Kultur die Veranstaltung eröffnen. Am 23. April werden verschiedene Vorträge und Werkstattgespräche das Thema an konkreten Beispielen vertiefen. Eine Podiumsdiskussion am späten Nachmittag beschließt die Tagung.
Die Historische Kommission für Sachsen-Anhalt veranstaltet diese Tagung in Kooperation mit dem Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt und dem Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.